Evernote Every Day

Montag, 16. Februar 2015

3 Tipps um produktiv in die Woche zu starten

Statt Montagsblues auf Effektivität umschalten

Wie schaffe ich es denn am Montag Morgen gut gelaunt aus den Federn zu kommen? Natürlich beginnt das schon am Sonntag-Abend in dem ich rechtteitig ns Bett gehe und nicht vor der Glotze liegen bleibe. 

„Wochenend` und Sonnenschein…“ verstummt mit dem schrillen Klingeln des Weckers am Montagmorgen. Die neue Woche hat begonnen. Die Arbeit ruft. Willkommen in der „harten Realität“ des Montagmorgens. Und so stehen Sie auf, machen sich auf den Weg zur Ihrer Arbeit – während Sie innerlich versuchen auf Produktivität umzuschalten. 

...

Noch nicht ganz, was wichtig ist damit auch der Körper am Morgen in Schwung kommt, beim Duschen am Schluss nur ganz kurz das Wasser auf kalt stellen. Das aktiviert den Körper und innert weniger Minuten fühlt man sich frisch und wach.

Gedanken an bevorstehende Meetings oder liegengebliebene Aufgaben versüßen nicht wirklich den Wochenanfang, sondern verursachen Anlaufschwierigkeiten bis hin zum bekannten Montags-Blues

Effektiv und effizient – auch am Montag: 3 Tricks, für einen produktiven Start in die Woche

Trick 1: Meetings verlegen


Jeden Montag das gleiche Ritual: Um 10.00 Uhr ist ein Meeting angesetzt, um das Team auf Kurs zu bringen, wichtige Managemententscheidungen zu besprechen oder um Projektergebnisse auszuwerten. Doch statt die Effektivität der Woche so zu steigern, rauben solche Meetings am Montag die Energie der Mitarbeiter, da sich mit Killerphrasen oder unnötigen Informationen herumgeschlagen werden muss.

Prüfen Sie, ob Sie wirklich an diesem Montag-Meeting teilnehmen müssen. Regen Sie an, dass Meetings besser am Dienstag oder Freitag eingeplant werden. Denn so kann die Energie, die Sie am Wochenende aufgebaut haben, in wichtige Aufgaben fließen.

Trick 2: Liegengebliebene Aufgaben mit Kurz-To-do versehen


Bleiben Aufgaben am Freitag unerledigt oder halb fertiggestellt auf Ihrem Schreibtisch liegen, werden Sie diese mit in Ihre Planung für die kommende Woche eintragen. Legen Sie diese jedoch nicht einfach nur in Ihrer Zwischenablage ab. Vermerken Sie in kurzen Stichworten, welche einzelne Arbeitsschritte Sie noch zur Fertigstellung erledigen müssen. Gliedern Sie schließlich diese Arbeitsschritte in der richtigen Reihenfolge, so dass Sie am Montag sofort wissen, mit welchem Schritt Sie beginnen können.

Trick 3: Effektive Wochenplanung für die effektive Arbeit am Montag


Planen Sie Ihre Woche – und zwar stets freitags kurz vor Feierabend. Dadurch legen Sie bereits freitags fest, welche Arbeiten Sie in der kommenden Woche – und natürlich am Montag – realisieren möchten. Stimmen Sie sich auf den Start am Montag ein, indem Sie nach dem Frühstück oder auf dem Weg zur Arbeit (falls Sie mit dem Bus oder Bahn fahren) kurz einen Blick in Ihr Zeitmanagementsystem werfen, um sich in Erinnerung zu rufen, was Sie als allererstes für diesen Montagmorgen eingeplant haben.

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Auf einen entspannten Wochenstart,

Jürg Maier

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Freitag, 21. November 2014

Das perfekte Tagebuch

In meinem letzten Blogeintrag (Was ist ein Erfolgstagebuch) habe ich den Nutzen und Zweck eines Erfolgstagebuches beschrieben. Hier nun eine Struktur, wie Du dieses Tool noch besser und effizienter nutzen kannst. 

Danke sagen:
Es gibt viele Dinge in Ihrem Leben, für die Du dankbar sein kannst. Dazu mögen folgende gehören: enge Freunde, eine traumhafte Beziehung, Opfer, die andere für Dich gebracht haben, Teil einer unterstützenden Familie sein, sich guter Gesundheit erfreuen, ein schönes Zuhause oder genügend Essen auf dem Tisch. Vielleicht hast Du auch einen Beruf, den Du liebst, glückliche Erinnerungen an die Vergangenheit, oder Du kannst vor kurzem eine schöne Erfahrung gemacht haben, wie z.B. eine besonders gute Tasse Kaffee zu genießen, Du könntest ein herrliches Gericht gegessen oder eine gute Flasche Wein getrunken haben.

Bombige Zeiten
Denke an eines der schönsten Erlebnisse in DeinemLeben. Etwa an einen Augenblick, als Du Dich plötzlich zufrieden gefühlt hast, verliebt warst, ein phantastisches Musikstück gehört oder mit Freunden eine tolle Zeit verbrachten. Wähle nur ein Erlebnis aus, und stell Dir Dich selbst in diesem Moment der Vergangenheit vor. Notiere jetzt einige Augenblicke lang eine Beschreibung dieser Erfahrung und wie Du Dich dabei gefühlt hast. 

Meine Zukunft
Schreib einige Momente über Dein Leben in der Zukunft. Stell Dir vor, dass alles wirklich gut geklappt hat. Sei realistisch, aber stell Dir vor, dass Du hart gearbeitet hast und sich alle Deine Ziele und Bestrebungen verwirklicht haben. Stell Dir vor, dass Du zu der Person geworden bist, die Du wirklich sein willst und dass Dein Privat- und Berufsleben sich anfühlt wie ein Wirklichkeit gewordener Traum. Es kann zwar sein, dass alle diese Dinge Dir nicht dabei helfen, Deine Ziele zu erreichen, aber Sie werden Dir helfen, Dich wohl zufühlen, und ein Lächeln auf Deine Lippen zaubern. 

Eine wichtige Person in meinem Leben
Denke an jemanden in Deinem Leben, der oder die sehr wichtig für Dich ist. Es könnte Dein Partner sein, ein enger Freund oder ein Familienmitglied. Stell Dir vor, dass Du nur eine einzige Gelegenheit hast, dieser Person zu sagen, wie wichtig sie für Dich ist. Schreibe jetzt einen kurzen Brief an diese Person, indem Du dieser Person zeigst, wie sehr Du Dich um sie sorgst und welchen Einfluss sie auf Dein Leben hatte.

Rückschau halten
Denke an die letzten sieben Tage zurück und halte drei Dinge fest, die wirklich gut für Dich gelaufen sind. Die Ereignisse können ganz trivial sein, wie z.B. einen Parkplatz zu finden, oder größere Bedeutung haben, wie z.B. dass Dir ein neuer Job oder eine neue Möglichkeit angeboten wurde. Halte jedes Ereignis fest, und bring einen Satz darüber zu Papier, warum Du denkst, dass die Sache so gut ausging.

Pause machen
Und damit das Tagebuch schreiben nicht zu einem Zwang wird, sollte man auch mal Pause machen ohne gleich ein schlechtes Gewissen zuhaben...

So sieht also nun die Struktur für ein perfektes Tagebuch aus:

Montag: Danke sagen
1 ____________________ 
2 ____________________ 
3 ____________________ 

Dienstag: Bombige Zeiten

Mittwoch: Phantastische Zukunft 

Donnerstag: Lieber … 

Freitag: Rückschau halten
1 ____________________ 
2 ____________________ 
3 ____________________ 

Übrigens, mit etwas Übung braucht man nur 2-3 Minuten am Abend um seine Einträge zu machen.

Viel Spass und Erfolg beim schreiben

Mittwoch, 19. November 2014

GoodNotes als Penultimate Ersatz mit Evernote

Bevor ich auf Evernote als Sammlung all meiner Dokumente gewechselt habe, nutzte ich vor allem GoodNotes für meine Notizen. Es war mir wichtig, bei meinen Kunden Meetings nicht mit dem Laptop oder dem iPad mit Tastatur zu schreiben.

Nun bin ich bei Evernote gelandet, habe aber so meine Probleme mit Penultimate. Auch die neue Version ist nicht viel angenehmer für mich, obwohl einiges besser geworden ist (Version 6.0 von Penultimate).

Zudem habe ich viele nützliche Notizen die immer noch in GoodNotes sind.

Ich habe einen interessanten Blog gefunden, der GoodNotes etwas detailierter erklährt und zugänglich macht.

Viel Spass beim lesen,

Jürg

http://medienfakten.de/evernote-tips/pdf-dokumente-ergaenzen/#more-2743

Möglichkeiten nutzen
Viele meiner Studenten gestalten ihre Klausurvorbereitungen mit Bergen von Papier und Leuchtmarkern. Obwohl Vorlesungsskripte seit vielen Jahren nur noch digital zur Verfügung gestellt werden. Prinzipiell ist gegen diese Art der Vorbereitung auch nichts einzuwenden, aber oft werden die zahlreichen Möglichkeiten übersehen, Dokumente von Anfang an besser aufzubereiten. Ich habe schon an etlichen Stellen Evernote als hilfreiches Recherche- und Ablagesystem für ein Studium beschrieben, heute kümmern wir uns mal um die Frage, ob man nicht von Anfang an “hilfreichere” Dokumente speichern kann. So gibt es für alle Tablet-Systeme – ob nun Windows 8, Android oder iOS – Apps mit zahlreichen Zusatzfunktionen, die sich als nützlich für unser Vorhaben erweisen können. Da ich ein iPad verwende, illustriere ich das am Beispiel der recht guten App “GoodNotes 4.3″.

Zwischen den Zeilen
Recht viele Apps bieten die Möglichkeiten, gewohnte Markierungen, Unterstreichungen usw. in PDF-Dokumenten vorzunehmen. Hier spielt ein Tablet auch seine Vorteile gegenüber Papier aus: durch die Zoom-Möglichkeiten kann man auch bei Seiten mit wenig Leerraum Einfügungen vornehmen. Im Falle von GoodNotes sogar im Vektor-Format, so dass später auch auf dem Bildschirm kleinste Einfügungen ohne Verluste vergrößerbar sind. Eine automatische Handballen-Erkennung sorgt dafür, dass man ein gutes Schreibgefühl hat.
kleine Schrift ganz groß
Mehr als Papier
Der Schwerpunkt von GoodNotes liegt eigentlich auf dem Anfertigen von handschriftlichen Notizen. Diese “Mit-Schriften”, die man bei den meisten Vorlesungen anfertigt, sind ja auch sinnvoll. In Stichpunkten und kurzen Skizzen hält man Inhalte fest und kann dabei oder anschließend überprüfen, ob man den Stoff auch wirklich verstanden hat. Aber genügt da nicht Papier und Stift. Sicher. Altbewährt, preiswert, man wird nicht durch Technik abgelenkt usw. Dennoch lohnt es sich, einen Blick auf die Besonderheiten der Tablet-Apps zu werfen.


Handschrift wird erkannt
Wer oft technische Zeichnungen in seine handschriftlichen Notizen aufnehmen muss, der wird von den Auto-Form-Möglichkeiten (1) GoodNotes angetan sein: ein krummer Strich wird zur Geraden, ein Oval mit einer Delle zum Kreis, das schräge Viereck zum Rechteck usw. Für die handschriftliche Erfassung (2) gibt es viele Besonderheiten: ein Zoom-Fenster mit Auto-Vorschub, ein Radierer, der von selbst wieder zum Stift wird, Farben, Schriftstärken, ein Lasso für das Verschieben von Elementen usw. usw. Ganz neu dabei: die sofortige Erkennung der Handschrift (3). Zwar übernimmt das später Evernote beim Archivieren, aber schon während des Schreibens kann so im gesamten Notizbuch gesucht werden. Auf Wunsch wird die Schrift auch konvertiert und z. B. über die Zwischenablage in eine Textverarbeitung übertragen. Und unkompliziert kann man jeden Screenshot oder jedes Fotos (z. B. vom Tafelaufschrieb) direkt im Notizblatt aufnehmen und annotieren (4).

Auf die Mischung kommt es an
Ein wesentlicher Gewinn solcher Tablet-Apps liegt darin, dass ich nicht mehr getrennte Dokumente aufbewahre. Die Information landet an genau der Stelle, an der ich sie benötige.
pdf-bearbeiten4
eine neue Datei entsteht

Sprich: Ich kann meine handschriftliche Notiz genau nach Folie 10 einfügen, wenn in dieser Vorlesungssitzung die Folien 1 – 10 behandelt wurden. Das kann sowohl mit der eben beschriebenen digitalen Variante geschehen (1) als auch durch ein simples Foto meiner Papiernotiz oder des Tafelbildes (3). Und wenn mir noch zusätzliche Gedanken kommen, so genügt ebenfalls ein Fingertipp und man hat eine leere Seite “eingelegt” (2), ähnlich wie in einem Ringbuch. Allerdings kann man in diesem Fall über die Thumbnail-Ansicht der verkleinerten Seiten die Blätter sehr schnell neu gruppieren, ordnen, in Kapitel unterteilen usw. Oder ausgewählte Blätter markieren, kopieren und zu einer eigenen PDF-Datei ordnen. Oder aus einer völlig anderen Datei z. B. Arbeitsblätter des Tutoriums an die passenden Stellen einfügen. Wenn ich sonst also die Wochen vor der Klausur neu überlegen muss, welcher Schriftstücke mit welchem Inhalt zu tun haben, kann ich diese Arbeit schon während des Semesters vorweg nehmen. Wenn man dann mit dem Ergebnis zufrieden ist, so nutzt man die Export-Funktion und schwupps ist die Sache in Evernote aufgehoben. Hat man dort seine Notizbücher und Schlagwörter gut strukturiert, sollte man alle Informationen – von Terminerinnerungen über Account-Daten bis zum fertig vorbereiteten Skript einschließlich der Ergebnisse aus Lerngruppen (z. B. über ein geteiltes Evernote-Notizbuch) – zur Hand haben, um eine Eins mit Sternchen zu erreichen ;-)

Sonntag, 16. November 2014

Was ist ein Erfolgstagebuch


Ich bin mir sicher, der eine oder andere hat schon von der Technik des "Journaling" oder auf Deutsch, dem schreiben eines (Erfolgs-) Tagebuches gehört. Aber was schreibt man denn da rein damit es auch ein Erfolgstagebuch und nicht nur einfach ein Tagebuch wird? Wieviel Zeit muss ich dafür aufwenden und wie oft mache ich das.

Als erstes möchte ich den Sinn und Zweck eines Erfolgstagebuches erläutern. In einem nächsten Blog werde ich dann mein persönliches "Template" für ein Tagebuch vorstellen. Diesen fasst einige bekannte Techniken und Themen zusammen.

Nun also zum Sinn und Zweck eines solchen Buches:

Wir haben immer wieder Erfolge in unserem Leben zu feiern. Meist sind es zwar nur kleine Erfolge, was dazu führt, dass wir Sie meist nicht wahrnehmen. Die grösseren oder grossen Erfolge feiern wir auch schon mal, wenn sie aber nicht festgehalten werden, gehen sie auch leicht wieder vergessen.

Wenn wir uns diese Erfolge aber nicht von Zeit zu Zeit bewusst machen, dann stärken sie auch nicht unser Selbstvertrauen. Deshalb wird es Zeit, deine täglichen Erfolge – kleine wie große – aufzuschreiben. Dies kann von Hand in einem Notizbuch, elektronisch auf dem Tablett oder Computer geschehen. Ich nutze beispielsweise Evernote dazu, das gibt mir die Möglichkeit von Hand (in Penultimate) oder mit der Tastatur zu schreiben und es ist alles schön gesammelt. Es erlaubt mir auch, z.B. in den Ferien in ein Notizbuch zu schreiben und dies dann zu Hause per Scan/Photo anzufügen.
Doch keine Angst! Das artet nicht in sehr viel Arbeit aus. Das Einzige, was ich dir empfehle, ist, dir die größten Erfolge eines jeden Tages aufzuschreiben und dafür dankbar zu sein. Mit ein bisschen Übung dauert das Ganze nur ein bis zwei Minuten pro Tag.
Ein Erfolgstagebuch bringt mehrfachen Nutzen
  • Du beginnst, aufmerksamer durch die Welt zu gehen, indem du anfängst, dir deiner Erfolge bewusst zu werden.
  • Du richtest deinen Blick auf all das Positive, das dir während des Tages (bzw. während der vergangenen Woche) widerfahren ist. Somit denkst du nicht andauernd an all die Dinge, die wieder nicht funktioniert haben.
  • Mit der Zeit wird dein Denken immer positiver. Du lernst dein Leben und dich selbst immer mehr zu akzeptieren und auch zu schätzen.

Außerdem sind wir alle bestrebt, Erfolg zu haben. Wenn du also ein Erfolgstagebuch schreibst, dann wirst du wahrscheinlich bestrebt sein, dass du überhaupt jeden Tag genug Dinge aufschreiben kannst. Du sorgst deshalb selbst – bewusst oder unbewusst – dafür, dass du jeden Tag Erfolge feierst. Ein Erfolgstagebuch spornt also auch zu eigener Leistung an. Der Mensch ist schließlich immer bestrebt, sich rechtzufertigen – und wenn es nur vor sich selbst ist.

Was gehört in ein Erfolgstagebuch?

In ein Erfolgstagebuch gehört alles, was dich positiv stimmt. Das sind zum einen natürlich Erfolge, die auf eigene Leistungen zurückzuführen sind. Das können aber ruhig auch Dinge sein, die dich einfach nur zufrieden und glücklich machen, die aber nicht auf eigene Leistung zurückzuführen sind.
Beginne sofort mit dem Schreiben eines Erfolgstagebuchs!
Ich habe vorhin erwähnt, dass du dir dafür am besten ein Büchlein kaufst, das dir in Zukunft als Erfolgstagebuch dient. Dennoch solltest du gleich jetzt damit beginnen. Nimm dir ein Blatt Papier und einen Stift und schreibe alles Positive auf, das dir heute und gestern widerfahren ist.
Wenn du etwas nicht sofort umsetzt, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du das nie tust. Deshalb ist es wichtig, gleich mit dem Schreiben eines Erfolgstagebuchs zu beginnen und das nicht weiter aufzuschieben.
Es gibt einen gewichtigen Grund dafür, dass wir später nicht mehr damit anfangen: Unser innerer Kritiker. Dein innerer Kritiker wird dir nämlich sagen, dass das alles nichts bringt und sowieso mit viel zu viel Aufwand verbunden ist. Der innere Kritiker ist nämlich grundsätzlich gegen alles, was er nicht kennt bzw. wo er Anstrengung vermutet. Oder warum glaubst du, wieso wir unsere Neujahrs-Vorsätze so oft nicht erreichen? Ganz einfach: Weil wir nicht gleich mit der Umsetzung beginnen und so dem inneren Kritiker die Möglichkeit bieten, sich zu Wort zu melden.
Also schreibe jetzt gleich die wichtigsten drei Erfolge und positiven Dinge der vergangenen 24 Stunden auf! Als nächstes kauf dir ein kleines Büchlein, das dir von jetzt an als Erfolgstagebuch dient.
Positive Erfahrungen und Erfolge sind der erste Schritt um mit einem Erfolgstagebuch zu beginnen. Es gibt aber noch mehrere Punkte die für mich auch reingehören und so nicht nur das Selbstvertrauen stärken sondern beispielsweise auch das empfundene Glücksgefühl Stärken können.
Zudem soll man auch die Möglichkeit nutzen mal einfach zu träumen und sich in eine andere Welt zu versetzen. Oder ich kann das Tagebuch nutzen eine Rückblende zu halten. Wie gesagt, mehr dazu in meinem nächsten Beitrag.
Ich wünsche dir viele positive Dinge, die du darin notieren kannst!

Freitag, 14. November 2014

Penultimate 6.0 für Evernote

Evernote hat die Handnotiz App Penultimate in der Version 6.0 herausgegeben. Hauptfokus der neuen Version: einfacheres schreiben und bessere Organisation. Hier eine kurze Zusammenstellung der neuen Funktionen.
  • Neues UI für mehr Fokus beim schreiben
  • Full Screen schreiben, ohne neue Seiten einfügen zu müssen. Es gibt keine Seiten mehr, nur noch "Endlospapier". Mit zwei Fingern kann man scrollen
  • Neue Notizen und anderes Papier können schneller erstellt / eingefügt werden
  • Neues highlighting tool
  • Besserer Verbindusngsprozess mit dem Jot Script stylus, erhöte schreibqualität und bessere Präzision
  • Bessere Suche
  • Neue Default Ansicht, alle Evernote Notizbücher mit Penultimate Notizen sind jetzt sichtbar
Was haltet Ihr von der neuen Version?

Lasst es mich wissen,

Danke,
Jürg

Montag, 10. November 2014

Getting Things Done mit Evernote ®

Da ich zur Zeit viel mit Evernote® arbeite und auch schon länger versuche meine Aufgabenlisten mit GTD (getting things done) von David Allen zu organisieren, stosse ich immer wieder auf interessante Blogs zu dem Thema.

Bei http://blog.setzwein.com/2010/07/26/gettings-things-done-mit-evernote/ habe ich einen interessanten, wenn auch schon älteren Artikel zu den Grundschritten von GTD mit Evernote gefunden.

Was mich an Evernote begeistert, ist die Verfügbarkeit auf all meinen Geräten. So kann ich auf dem Laptop etwas erfassen und auf dem iPad weiterarbeiten. Oder kurz eine Visitenkarte mit dem iPhone als Photo erfassen und an Evernote senden.

Hier also nun der Blogeintrag mit den GTD Grundzügen in Verbindung mit Evernote, danke Alexander für diesen Beitrag.

Vor kurzem habe ich ja schon das Konzept Getting Things Done (GTD) vorgestellt. Heute möchte ich auf ein Tool eingehen, um die Aufgaben zu organisieren: Evernote. Evernote ® gehört zu einem meiner Lieblingstools. Und da ich immer finde man sollte die Tools nehmen die einen am liebsten sind (außer mit Excel Datenbankaufgaben lösen. Nein, bitte aufhören!), ist es in diesem Fall Evernote®. Evernote® hält sich in der Cloud auf und hat den riesigen Vorteil Clients für etliche Betriebssysteme und mobile Endgeräte zu haben. Somit habe ich immer und überall meine aktuellen Aufgaben parat. Und da ich Evernote® eh täglich nutze, warum nicht auch für GTD.

Es gibt wie immer mehrere Möglichkeiten dies zu bewerkstelligen. Einige bevorzugen mehrere Notizbücher, ich finde das geschiebe der Notizen allerdings zu aufwendig und kürze das ein wenig ab. Ist vielleicht nicht 100% GTD, aber adaptiert hilft es mir besser. Daher beschreibe ich hier meine Variante mit nur einem Notizbuch:

1. Erfassen

Halte ich ganz simpel: Neue Notiz erstellen.

2. Durcharbeiten

Die in Schritt 1 erstellte Notiz versehe ich sofort mit einem Kontext. Falls man doch mit einer Inbox arbeiten möchte kann man z.B. auch @Inbox als Kontext nehmen. Aber ich ordne den Aufgaben hier meist direkt den passenden Kontext zu, z.B.:
@work
@home
@überall
@mac
@lesen
@fotografieren
@blogbeitrag

3. Ergebnisse organisieren

Auch hier kürze ich derzeit ab. Hier würden Dinge geordnet werden, die ich keinen Aktionen zuordnen kann. Das gibt es bei mir (im Sinne von GTD) nicht. Klar, ich nutze Evernote® grundsätzlich zum sammeln von Informationen, aber diese sind außerhalb meines GTD Prozesses. Dafür nutze ich Tags wie z.B. Scrum, Enterprise 2.0, Kochen, Projektmanagement, Zen, tauchen,….

4. Durchsehen


Erklärt sich fast von selbst. Einfach den Kontext anklicken in dem man sich befindet und man hat alle entsprechenden Aufgaben auf dem Schirm.

5. Durchführen


Nachdem Evernote® die Aufgaben anzeigt muss man sie “nur noch” erledigen. Nachdem ich eine Aufgabe erfolgreich abgearbeitet habe lösche ich diese direkt. Als “Sammler” kann man sich auch ein eigenes Notizbuch dafür anlegen (z.B. “Archiv”) und diese Notizen dorthin verschieben, aber ich hab normalerweise schon genug mit dem erledigen der Aufgaben zu tun

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen Denkanstoß in Richtung GTD und Evernote geben®. Andere Wege wie man Evernote® als GTD Tool nutzt finden sie z.B. auch hier oder hier, ein kleines Video gibt es seit kurzem hier.

Beitrag von Alexander Panknin (26. Juli 2010)

If this then that - oder wie die Cloud für mich arbeitet

Seit längerem nutze ich nun schon IFTTT.com (if this then that) und Zapier.com als Cloud Automation. Da ich auch Evernote / Gmail / TaskClone / ToDoist nutze, kommen mir diese Dienste mehr als gelegen.

Hier ein Blog von durchblickerblog.de zu diesem Thema der die Möglichkeiten zeigt:

Die Cloud für sich arbeiten lassen – ifttt und Dropboxautomator



Immer mehr Daten landen in der “Cloud” – auf irgendeinem Webspeicherplatz, bei Facebook, Evernote, in der Dropbox oder auch nur im GMail-Account. Neuerdings gibt es Tools, die die verschiedenen Web-Anwenungen miteinander in Kontakt bringen. Vor allem wiederkehrende Tasks können so automatisiert werden.

Dropboxautomator
Der Dropboxautomator von Manuel Berger verarbeitet in der Dropbox abgelegte Dateien. So können Dokumente automatisch konvertiert, übersetzt, umbenannt oder sogar woanders hochgeladen werden. Abgelegte Bilder können konvertiert, bearbeitet oder auf Twitter gepostet werden. Wenn man eine Weile nachdenkt, sind damit allerlei nützliche Anwendungen denkbar. (via golem)


If this then that
Noch einen Schritt weiter geht die Web-2.0-Schnittstelle “If this then that”, dort können ganz verschiedene Web-Anwendungen in Abhängigkeit voneinander aktiviert werden. So lassen sich mit ifttt Wiedervorlage-E-Mails triggern, Artikel zu bestimmten Themen automatisch an den Kindle-Reader senden oder im Feedreader markierte Beiträge als PDF in der Dropbox ablegen usw. Es gibt unzählige denkbare Möglichkeiten. Eine ganze Sammlung davon findet sich als “Rezepte” auf der ittf-Website.


Die Tools arbeiten nicht in Echtzeit, es kann schon mal eine Weile vergehen bis ein Trigger aktiv wird. Spannend wird’s, wenn man die Dinge miteinander kombiniert. Wie schaut’s aus, nutzt ihr solche Dienste?

Montag, 8. April 2013

15 Sekunden

Was kann ich in 15 Sekunden tun, das mir Hilft etwas klarer im Kopf zu werden? Der Blog heisst ja "Ruhe im Kopf" und dem Motto will ich auch treu bleiben.

In dieser Übung geht es darum, zu verstehen wer der Chef im eigenen Kopf ist, respektive die Kontrolle wieder zu erlangen. Geht das überhaupt in 15 Sekunden, respektive habe ich die Kontrolle denn abgegeben? Finden wir es raus.

Nimm eine gute / glückliche Erinnerung und versuche diese während 15 Sekunden zu halten. Tönt doch ganz einfach. Los versuche es doch am besten gleich jetzt.

Und? Hats funktioniert? Ich nehme mal an nicht, denn beim ersten Versuch gelingt es selten. Irgend ein Gedanke, eine Erinnerung oder sonstwas springt immer dazwischen. Dieses Etwas ist dein EGO, das Männchen im Kopf das wir gerne abschalten würden.

Mit dieser Übung können wir einen Grundstein dazu legen, denn wir müssen lediglich die Übung wiederholen bis es uns gelingt während 15 Sekunden einen positiven Gedanken zu halten. Das kann bereits nach ein paar Malen gut gelingen.

Es ist wichtig, die Gedanken die reinkommen und uns "stören" nicht abzuwürden. Lass sie einfach zu und komme zurück zu dem positiven Gedanken. Abwürgen bewirkt nur das Gegenteil und bringt uns nie auf die 15 Sekunden.

Wenn Du es geschafft hast, kann die Technik einfach mehrmals am Tag angewendet werden um sich gut zu fühlen. 15 Sekunden und die Welt sieht ganz anders aus. Zudem haben wir ganz neben bei die Kontrolle über unsere Gedanken zurück gewonnen, wenn auch nur für 15 Sekunden. Es zeigt uns aber dass es möglich ist.

Jetzt sind wir in der Lage zu erkennen wenn das kleine Männchen die Kontrolle ausüben will und wir können es entweder zulassen oder stoppen.

Viel Vergnügen beim ausprobieren und testen,

Jürg

Freitag, 1. März 2013

... und die Reise geht weiter

Es ist einige Zeit ins Landgezogen seit meinen letzten Einträgen in diesem Blog. Dies soll sich nun ändern, die Posts kommen wieder rein.

In den letzten Jahren habe ich mich mit vielen Tool und Techniken beschäftigt, habe diese ausführlich getestet und angewendet. Einiges ist hängen geblieben, anders hat sich wieder verflüchtigt.

Ich werde nun diesen Blog nutzen, meine Erfahrungen zu teilen und weiter zu geben. Wieso tue ich diese? Ich bin ganz klar der Meinung, dass es mir hilft besser zu verstehen wie die Dinge funktionieren und dass ich etwas Gutes tun kann indem ich meine Erfahrung teile.

Natürlich würde es mich freuen, wenn eine angeregte Diskussion zu den Themen entsteht.

Ich freue mich auf die Reise.

Gruss,
Jürg

Samstag, 30. Mai 2009

Kann Brainwave Entrainment helfen in hypnotische Trance zu gelangen?

Aber sicher doch! Besonders sinnvoll ist Brainwave Entrainment bei Erstellung von Selbsthypnose Sessions. Es ist allerdings zu bemerken, dass dies eigentlich nur in der Ersthypnose sinnvoll ist. Wird in dieser Ersthypnose suggeriert, dass der Hypnotisand in folgenden hypnotischen Traceinduktionen schnell wieder diesen Zustand erreicht, kann Brainwave Entrainment dem sogar entgegenwirken. Zum Beispiel in dem Fall das die Brainwave Entrainment Session so generiert wurde, dass ein langsamer Verlauf (sagen wir 10-15 Minuten) von 15Hz zu 4Hz erfolgt. Das könnte die Tranceinduktion, welche nach der erfolgten Suggestion nur noch wenige Sekunden dauern sollte, behindern. Normalerweise würde aber einfach der Fall eintreten, dass das Brainwave Entrainment gar keinen sichtbaren Effekt hat (die Suggestion sollte stärker wirken als das Brainwave Entrainment, welches erstens eine Zeit dauert bis es wirkt und zweitens um so weniger wirkt jeh mehr sich Gehirnstromfrequenz und induzierte Frequenz unterscheiden).

Ein Demo könnt Ihr hier runterladen.

Euer Jürg Maier
www.ruhe-im-kopf.com

Mittwoch, 27. Mai 2009

Kann ich Brainwave Entrainment überall und zu jeder Zeit durchführen?

Vielleicht durch hören eines bearbeiteten Songs meiner Lieblingsband beim Autofahren?

Viele kommerzielle Software-Hersteller von Programmen, deren Programme binaurale beats automatisch in Musik-Files erstellen werben damit, dass man so Brainwave Entrainment überall durchführen kann. Also z.B. vor dem Computer.

Wissenschaftlich belegen kann ich folgende Aussagen nicht, aber allein von der Logik her lässt sich feststellen, dass sich mein Gehirn, wenn ich am Rechner sitze und arbeite, in einem Zustand befindet, der sich z.B. von dem des luziden Träumen um einiges unterscheidet. Höre ich nun binaurale beats welche luzides Träumen unterstützen sollen, wird (logischer Weise) ein Konflikt entstehen. Entweder ich beginne nun luzid zu träumen, oder aber mein Bewusstseinszustand bleibt weiterhin der, der er vorher war bei der Arbeit am Rechner. Beide Zustände sind nicht das, was uns von diesen Software-Herstellern versprochen wird. Ein simples Sublimal-Tape (also mit nicht/kaum hörbaren Suggestionen im Hintergrund), von mir aus auch im Hintergrund einer Musik-Datei, wird sicherlich einen größeren Nutzen haben, da mein Unterbewusstsein sich nicht zusätzlich noch die ganze Zeit entscheiden muss, in welchem Zustand es nun eigentlich sein soll.

Vor allem würde ich davon abraten, beim Autofahren oder ähnlich wichtigen Dingen, mit binauralen beats modifizierte Musik zu hören. Passives hören führt zwar normalerweise nicht zu einer Synchronisation, ebensowenig hören ohne Kopfhörer, aber allein die Monotonität des Trägertones, selbst wenn fast unhörbar im Hintergrund, kann das Fahrvermögen beeinflussen.

Abgesehen davon, gibt es sicher auch Situationen, in denen man sehr gut auch nebenbei Brainwave Entrainment betreiben kann. Ich schaue z.B. an meinem Rechner und meist mit Kopfhörern fern. Wenn ich nun darauf achte nicht unbedingt binaurale beats zu verwenden, welche mich in den Schlaf wiegen, ist es durchaus möglich leise im Hintergrund eine white noise Trägerwelle mit binauralen beats zu hören und einen Effekt zu erzielen. Selbiges trifft fürs lesen zu und ähnliche Tätigkeiten. Wer keine Angst hat seine Kopfhörer kaputt zu machen oder im Schlaf an seinem Kopfhörer zu ersticken, dem kann das sogar nachts etwas bringen.

Ein Demo könnt Ihr hier runterladen.

Euer Jürg Maier
www.ruhe-im-kopf.com

Sonntag, 24. Mai 2009

Beeinflusst MP3-Kompression die Effekte binauraler beats?

MP3-Kompression basiert auf der Entfernung von hochfrequenten Komponenten des Sound-Streams. Da binaurale beats im niedrigfrequenten Bereich erzeugt werden, geht der Effekt durch MP3-Kompression nicht verloren, solange die Kompression den rechten und linken Sound-Channel nicht vermischt. Kompression zu einem Mono-MP3-File macht das File für Brainwave-Entrainment also unbrauchbar.

Oftmals wird als Träger-Waveform white noise benutzt. Da white noise, ähnlich den Zischlauten der menschlichen Sprache, viele Obertöne hat kommt es bei einer Kompression zu einer Klangveränderung. Trotzdem ist der Effekt der Selbe. Bei Nutzung eines Musik-Files als Trägerwelle ist darauf zu achten, dass sich die Wellen der Musik und die binauralen beats nicht gegenseitig neutralisieren. Insbesonders sollte bei einer Erstellung einer persönlichen Hypnose CD z.B. darauf geachtet werden, dass das Mastering vor dem mixen der eigentlichen Sound-Datei (Stimme/Hintergrundmusik) und der Trägerwelle und den binauralen beats stattfindet.

Der beste Effekt wird (meiner nicht wissenschaftlich belegten Erfahrung nach) beim Brainwave Entrainment erzielt, wenn als Trägerwelle eben white noise durch eine hypnotische Trance induzierende Suggestionen untermalt wird. White noise verstärkt außerdem den hypnotischen Trancezustand, weil sie ein wenig so klingt wie ein entfernter Wasserfall.


Ein Demo könnt Ihr hier runterladen.

Euer Jürg Maier
www.ruhe-im-kopf.com

Donnerstag, 21. Mai 2009

Ist Brainwave Entrainment wirklich so hilfreich?

Meiner Meinung nach kann man durch Selbsthypnose viel mehr erreichen, als durch Brainwave Entrainment. Nichtsdestotrozt kann es hilfreich sein, insbesonders für die ersten Selbsthypnose-Versuche, Brainwave Entrainment zu nutzen. Ebenso kann es beim lernen sehr unterstützen. Selbsthypnose, sowie natürlich Fremdhypnose, führen - wenn vernünftig durchgeführt - viel schneller zum erwünschten Ziel. Klar ist es möglich, durch wiederholte Suggestion vor dem Schlafengehen, Dinge in seinem Leben zu ändern. In der Hypnose lassen sich Dinge jedoch gezielt angehen und sofort ändern.

Eine Unterstützende und bewiesene Wirkung hat Brainwave Entrainment in jedem Fall - perfekt für selbstgemachte Hypnose Bänder, aber auf lange Sicht gibt es bessere Alternativen. Das ist allerdings nur meine persönliche, noch nicht allzu qualifizierte Meinung. Wer sich selbst ein Bild davon machen möchte sollte einen Blick auf die Bibliographie werfen.


Ein Demo könnt Ihr hier runterladen.

Euer Jürg Maier
www.ruhe-im-kopf.com

Montag, 18. Mai 2009

Wozu ist Brainwave Entraining nun also gut?

Wie oben schon beschrieben kann man Brainwave Entraining dazu nutzen, um in andere Bewusstseinszustände zu gelangen. Eine Anwendung wäre z.B. sinnvoll für Menschen mit Einschlafstörungen. Ebenso kann Brainwave Entraining eine Selbst- oder Ersthypnose erleichtern (Ersthypnose deshalb, weil nach einer Ersthypnose jede weitere tiefe hypnotische Trance so gut wie spontan wieder erreicht werden kann, wenn diese Suggestion in der Ersthypnose gegeben wurde - oft sogar ohne diese Suggestion).

In Zeiten von MP3-Playern ist es natürlich ebenso möglich während der Arbeit revitalisierende binaurale beats zu hören, wenn man nicht gerade auf einer Baustelle oder als Musiker arbeitet. Beim lernen kann Brainwave Entrainment sehr hilfreich sein. Die Theta Frequenzen (4-7Hz) verkürzen die Lern-Zeiten. Kinder verbringen viel mehr Zeit als Erwachsene im Theta Stadium. Wenn man davon ausgeht, dass die hypnotische Trance sich ebenfalls in dieser Frequenz-Weite befindet, und man weiss, dass durch die Fixierung und anderer Phänomene der Hypnose das Lernen tatsächlich beeinflusst werden, dann scheint diese Vermutung recht naheliegend.

Einige Menschen berichten, dass eine halbe Stunde im Theta Stadium ihren Schlafbedarf um 4 Stunden verringert. Das würde konform mit Aussagen darüber gehen, dass Meditation den Schlafbedarf um einige Stunden verringern kann. Wissenschaftliche Studien zu diesem Thema sind mir nicht bekannt und persönliche Erahrungen damit habe ich bisher auch noch nicht gesammelt.

Letztlich soll Brainwave Entrainment auch die Heilung bestimmter psychologischer Krankheiten begünstigen, wie z.B. Depressionen (bipolare oder unipolare disorder), niedrige Selbstachtung, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS), Süchten, Autismus und mehr. Dieser Aussage stehe ich selbst kritisch gegenüber. Es gibt zwar Studien zu BE und einigen der genannten Krankheiten, allerdings habe ich persönlich noch keine davon untersucht. Bei ADS kann ich mir vorstellen, dass niedrigere Frequenzen sicher eine beruhigende Wirkung haben können. Bei Depressionen können höhere Frequenzen sicher eine (kurzzeitige) Besserung bewirken. Meiner Meinung nach wird dadurch aber nur das Symptom behandelt und nicht die Krankheit. Depressionen z.B. haben grundsätzlich ein Ereignis im Leben des Depressiven als Ursache. Wird dies nicht gelöst, verlagern sich die Probleme nur nach Lösung eines Symptoms (wie bei allen Krankheiten) oder es kehrt nach einiger Zeit wieder zurück. Wer sich weiter damit auseinandersetzen möchte findet die Bibliographie hier.

Ein Demo könnt Ihr hier runterladen.

Euer Jürg Maier
www.ruhe-im-kopf.com

Freitag, 15. Mai 2009

Was sind binaurale beats?

Da ein Stimulus zwischen 0.5Hz und 30Hz zu niedrig für das menschliche Gehör ist um wahrgenommen zu werden, bedient man sich eines Tricks. Den beiden Ohren werden Töne verschiedener Frequenzen dargeboten. Der Unterschied beträgt eben genau die Frequenz mit welcher man die Gehirnfrequenz synchronisieren möchte. Beispielsweise wird dem linken Ohr eine Frequenz von 410Hz dargeboten und dem rechten eine von 420Hz. Der Unterschied, 10Hz, wird nun vom Gehirn wahrgenommen (bei Benutzung von Stereo Kopfhörern) und es synchronisiert sich. Dieser Effekt ist durch EEGs nachgewiesen.

Es gibt auch andere Wege einen Stimulus für das Gehirn zu erzeugen. Zum einem visuelle Pattern, in einer Art Stroboskop-Effekt, bei welcher sich 2 Lichtquellen in der gewünschten Frequenz abwechseln (oder eine Lichtquelle in einer bestimmten Frequenz an und aus stellt). Eine weitere akkustische Variante wäre, einen Kanal einer Stereo Soundquelle um die gewünschte Frequenz zu verzögern. Dazu benötigt man Trägerwellen, wozu sich jede Soundquelle eignet. Da durch das Delay allerdings Effekte einstellen, die bei Musik oder Stimme nicht unbedingt erwünscht sind (Verzerrung) ist es empfehlenswert als Trägerwelle white noise (oder brown/pink noise) zu benutzen und das ganze dann leise der gewünschten Musik unter zu mischen.

Um noch bessere Erfolge zu erhalten, sollte man mit einer Frequenz beginnen, die der momentanen Gehirnfrequenz ähnlich ist, und dann langsam die Frequenz des binauralen beats in die gewünschte Frequenz modulieren.

Ein Demo könnt Ihr hier runterladen.

Euer Jürg Maier
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Dienstag, 12. Mai 2009

Was ist Brainwave Entrainment?

In den nächsten Ausgaben werde ich versuchen Euch Brainwaveentrainment etwas näher zu bringen. Diese phantastische Technologie erlaubt es einem, sehr schnell zu beachtlichen Meditationserfolgen zu kommen.

Ich selber nutze diese Technik schon seit einier Zeit und bin sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Nun aber zum eigentlichen Thema:

Was ist Brainwave Entrainment?
by Sacha Hennig

Entrainment ist ein physikalisches Prinzip. Es ist definiert als Synchronisierung von zwei oder mehr rhythmischen Zyklen. Die Prinzipien von Entrainment sind universal und in der Chemie, Neurologie, Biologie, Pharmazie, Medizin, Astronomie usw. wiederzufinden.

Die elektrischen Vibrationen des Gehirns, welche mit der EEG (Elektro-Enzephalographie) gemessen werden, können sich in bestimmten Frequenzbereichen zwischen 0.5Hz und 30Hz befinden. Brainwave Entrainment, oder Brainwave Synchronisation, ist nun der Prozess durch binaurale beats (siehe unten) diese Frequenz zu verändern um so in andere Bewusstseinszustände zu gelangen.

State Frequenz Geisteszustand
Delta 0.5-4Hz Tiefschlaf
Theta 4-8Hz schläfrig, Trance
Alpha 8-14Hz relaxed aber aufmerksam
Beta 14-30Hz sehr aufmerksam und fokussiert

Durch externe Stimuli ist es möglich die Gehirnfrequenz durch äußere Einflüsse von einem Zustand zum nächsten zu synchronisieren. Wenn sich z.B. die Person im Beta-Status befindet und ein Stimulus von 10Hz über geraume Zeit appliziert wird, dann wird sich die Gehirnfrequenz aller Wahrscheinlichkeit anpassen. Dieses Phänomen wird auch Frequency Following Response genannt.

Jeh näher die Gehirnfrequenz dem äußeren Stimulus (oder vice versa), desto effizienter das Entrainment. Starten sollte man Brainwave Entrainment also meist zwischen 15Hz und 20Hz.

Um selber erleben zu können was Brainwave Entrainment bewirkt, probiert es am besten aus.

Ein Demo könnt Ihr hier runterladen.

Euer Jürg Maier
www.ruhe-im-kopf.com

Samstag, 9. Mai 2009

5. Prepare yourself mentally

Die letzte und vielleicht beste Möglichkeit mit unverantwortlichen Personen um zu gehen ist die, zu erwarten das sie sind wie sie sind.

Damit will ich nicht sagen, dass nun immer das schlimste von allen erwarten müssen. Aber es gibt Menschen die tun was sie tun, ungeachtet wie viel Probleme sie damit ihrme Umfeld bereiten. Wenn sie sowie so tun was sie tun, ungeachtet all Ihren Bemühung es zu verhindern, ist es wohl am besten mental darauf vorbereitet zu sein.

Chaos, Anarchie und allgemeine Negativität sind nur halb so schlim, wenn wir darauf vorbereitet sind. Meistens reduziert das Vorbereitet sein bereits die negativen Auswirkungen, die ein unverantwortliches Handeln auf uns haben kann.

Dienstag, 5. Mai 2009

4. Make them an offer

Wenn alles nichts nützt, versuchen Sie es mit Bestechung! Wenn die Person keinen Rat annimmt, Sie Sich nicht auf das Chaos vorbereiten können oder deren Einmischung verhindern können, dann machen Sie ihnen ein Angebot dem sie nicht wiederstehen können.

Hängen Sie eine grosse Karotte vor deren Gesicht, und versprechen Sie ihnen etwas richtig gutes wenn sie es schaffen bei dem das Sie planen dabei zu sein, und kein Chaos zu verbreiten. Stellen Sie sicher, dass die "Karotte" etwas ist, dem er / sie nicht wieder stehen kann, auch wenn es nur in deren Sicht etwas wirklich gutes ist.

Freitag, 1. Mai 2009

3. Undermine their involvement

Manchmal ist aber auch Angriff die beste Verteidigung! Wenn ihre liebling unverantwortliche Person sich immer wieder daneben benimmt, entfernen Sie sie doch einfach aus der Gleichung.

Machen Sie Pläne ohne es ihnen mitzuteilen. Bitten Sie andere Personen frühzeitig um Hilfe, so dass der "slot" schon besetzt ist, wenn er / sie sich anmeldet. Versuchen Sie die Pläne so gut wie möglich unter der Decke zu halten, ansonsten steht der unverantwortliche in letzter Minute doch wieder unter der Türe und verbreitet sein übliches Chaos.

Dienstag, 28. April 2009

2. Have a back up plan

Trotz all Ihrer guten Versuche, den entsprechenden Personen zu sagen, dass sie sich komplett daneben benehmen, wird es Leute geben die sich weiterhin genau so unverantwortlich benehmen wie bisher. Die einzige Möglichkeit damit umzu gehen, ist ein Backup-Plan, der die Eventualität vorweg nimmt, dass diese Personen Sie einmal mehr im Stich lassen.

Immer wenn Sie mit solchen Personen zu tun haben, können Sie gerne positiv von Ihnen denken und auch positives erwarten - dies wird hoffentlich ab und zu auch geschehen. Aber sicherheitshalber sollten Sie vorbereitet sein, wenn Sie im Stich gelassen werden sollten. Wenn Sie einen solchen haben, sparen Sie sich viel Ärgen und Mühe, wenn der "Notfall" eintritt.