Evernote Every Day

Freitag, 14. November 2014

Penultimate 6.0 für Evernote

Evernote hat die Handnotiz App Penultimate in der Version 6.0 herausgegeben. Hauptfokus der neuen Version: einfacheres schreiben und bessere Organisation. Hier eine kurze Zusammenstellung der neuen Funktionen.
  • Neues UI für mehr Fokus beim schreiben
  • Full Screen schreiben, ohne neue Seiten einfügen zu müssen. Es gibt keine Seiten mehr, nur noch "Endlospapier". Mit zwei Fingern kann man scrollen
  • Neue Notizen und anderes Papier können schneller erstellt / eingefügt werden
  • Neues highlighting tool
  • Besserer Verbindusngsprozess mit dem Jot Script stylus, erhöte schreibqualität und bessere Präzision
  • Bessere Suche
  • Neue Default Ansicht, alle Evernote Notizbücher mit Penultimate Notizen sind jetzt sichtbar
Was haltet Ihr von der neuen Version?

Lasst es mich wissen,

Danke,
Jürg

Montag, 10. November 2014

Getting Things Done mit Evernote ®

Da ich zur Zeit viel mit Evernote® arbeite und auch schon länger versuche meine Aufgabenlisten mit GTD (getting things done) von David Allen zu organisieren, stosse ich immer wieder auf interessante Blogs zu dem Thema.

Bei http://blog.setzwein.com/2010/07/26/gettings-things-done-mit-evernote/ habe ich einen interessanten, wenn auch schon älteren Artikel zu den Grundschritten von GTD mit Evernote gefunden.

Was mich an Evernote begeistert, ist die Verfügbarkeit auf all meinen Geräten. So kann ich auf dem Laptop etwas erfassen und auf dem iPad weiterarbeiten. Oder kurz eine Visitenkarte mit dem iPhone als Photo erfassen und an Evernote senden.

Hier also nun der Blogeintrag mit den GTD Grundzügen in Verbindung mit Evernote, danke Alexander für diesen Beitrag.

Vor kurzem habe ich ja schon das Konzept Getting Things Done (GTD) vorgestellt. Heute möchte ich auf ein Tool eingehen, um die Aufgaben zu organisieren: Evernote. Evernote ® gehört zu einem meiner Lieblingstools. Und da ich immer finde man sollte die Tools nehmen die einen am liebsten sind (außer mit Excel Datenbankaufgaben lösen. Nein, bitte aufhören!), ist es in diesem Fall Evernote®. Evernote® hält sich in der Cloud auf und hat den riesigen Vorteil Clients für etliche Betriebssysteme und mobile Endgeräte zu haben. Somit habe ich immer und überall meine aktuellen Aufgaben parat. Und da ich Evernote® eh täglich nutze, warum nicht auch für GTD.

Es gibt wie immer mehrere Möglichkeiten dies zu bewerkstelligen. Einige bevorzugen mehrere Notizbücher, ich finde das geschiebe der Notizen allerdings zu aufwendig und kürze das ein wenig ab. Ist vielleicht nicht 100% GTD, aber adaptiert hilft es mir besser. Daher beschreibe ich hier meine Variante mit nur einem Notizbuch:

1. Erfassen

Halte ich ganz simpel: Neue Notiz erstellen.

2. Durcharbeiten

Die in Schritt 1 erstellte Notiz versehe ich sofort mit einem Kontext. Falls man doch mit einer Inbox arbeiten möchte kann man z.B. auch @Inbox als Kontext nehmen. Aber ich ordne den Aufgaben hier meist direkt den passenden Kontext zu, z.B.:
@work
@home
@überall
@mac
@lesen
@fotografieren
@blogbeitrag

3. Ergebnisse organisieren

Auch hier kürze ich derzeit ab. Hier würden Dinge geordnet werden, die ich keinen Aktionen zuordnen kann. Das gibt es bei mir (im Sinne von GTD) nicht. Klar, ich nutze Evernote® grundsätzlich zum sammeln von Informationen, aber diese sind außerhalb meines GTD Prozesses. Dafür nutze ich Tags wie z.B. Scrum, Enterprise 2.0, Kochen, Projektmanagement, Zen, tauchen,….

4. Durchsehen


Erklärt sich fast von selbst. Einfach den Kontext anklicken in dem man sich befindet und man hat alle entsprechenden Aufgaben auf dem Schirm.

5. Durchführen


Nachdem Evernote® die Aufgaben anzeigt muss man sie “nur noch” erledigen. Nachdem ich eine Aufgabe erfolgreich abgearbeitet habe lösche ich diese direkt. Als “Sammler” kann man sich auch ein eigenes Notizbuch dafür anlegen (z.B. “Archiv”) und diese Notizen dorthin verschieben, aber ich hab normalerweise schon genug mit dem erledigen der Aufgaben zu tun

Ich hoffe ich konnte Ihnen einen Denkanstoß in Richtung GTD und Evernote geben®. Andere Wege wie man Evernote® als GTD Tool nutzt finden sie z.B. auch hier oder hier, ein kleines Video gibt es seit kurzem hier.

Beitrag von Alexander Panknin (26. Juli 2010)

If this then that - oder wie die Cloud für mich arbeitet

Seit längerem nutze ich nun schon IFTTT.com (if this then that) und Zapier.com als Cloud Automation. Da ich auch Evernote / Gmail / TaskClone / ToDoist nutze, kommen mir diese Dienste mehr als gelegen.

Hier ein Blog von durchblickerblog.de zu diesem Thema der die Möglichkeiten zeigt:

Die Cloud für sich arbeiten lassen – ifttt und Dropboxautomator



Immer mehr Daten landen in der “Cloud” – auf irgendeinem Webspeicherplatz, bei Facebook, Evernote, in der Dropbox oder auch nur im GMail-Account. Neuerdings gibt es Tools, die die verschiedenen Web-Anwenungen miteinander in Kontakt bringen. Vor allem wiederkehrende Tasks können so automatisiert werden.

Dropboxautomator
Der Dropboxautomator von Manuel Berger verarbeitet in der Dropbox abgelegte Dateien. So können Dokumente automatisch konvertiert, übersetzt, umbenannt oder sogar woanders hochgeladen werden. Abgelegte Bilder können konvertiert, bearbeitet oder auf Twitter gepostet werden. Wenn man eine Weile nachdenkt, sind damit allerlei nützliche Anwendungen denkbar. (via golem)


If this then that
Noch einen Schritt weiter geht die Web-2.0-Schnittstelle “If this then that”, dort können ganz verschiedene Web-Anwendungen in Abhängigkeit voneinander aktiviert werden. So lassen sich mit ifttt Wiedervorlage-E-Mails triggern, Artikel zu bestimmten Themen automatisch an den Kindle-Reader senden oder im Feedreader markierte Beiträge als PDF in der Dropbox ablegen usw. Es gibt unzählige denkbare Möglichkeiten. Eine ganze Sammlung davon findet sich als “Rezepte” auf der ittf-Website.


Die Tools arbeiten nicht in Echtzeit, es kann schon mal eine Weile vergehen bis ein Trigger aktiv wird. Spannend wird’s, wenn man die Dinge miteinander kombiniert. Wie schaut’s aus, nutzt ihr solche Dienste?

Montag, 8. April 2013

15 Sekunden

Was kann ich in 15 Sekunden tun, das mir Hilft etwas klarer im Kopf zu werden? Der Blog heisst ja "Ruhe im Kopf" und dem Motto will ich auch treu bleiben.

In dieser Übung geht es darum, zu verstehen wer der Chef im eigenen Kopf ist, respektive die Kontrolle wieder zu erlangen. Geht das überhaupt in 15 Sekunden, respektive habe ich die Kontrolle denn abgegeben? Finden wir es raus.

Nimm eine gute / glückliche Erinnerung und versuche diese während 15 Sekunden zu halten. Tönt doch ganz einfach. Los versuche es doch am besten gleich jetzt.

Und? Hats funktioniert? Ich nehme mal an nicht, denn beim ersten Versuch gelingt es selten. Irgend ein Gedanke, eine Erinnerung oder sonstwas springt immer dazwischen. Dieses Etwas ist dein EGO, das Männchen im Kopf das wir gerne abschalten würden.

Mit dieser Übung können wir einen Grundstein dazu legen, denn wir müssen lediglich die Übung wiederholen bis es uns gelingt während 15 Sekunden einen positiven Gedanken zu halten. Das kann bereits nach ein paar Malen gut gelingen.

Es ist wichtig, die Gedanken die reinkommen und uns "stören" nicht abzuwürden. Lass sie einfach zu und komme zurück zu dem positiven Gedanken. Abwürgen bewirkt nur das Gegenteil und bringt uns nie auf die 15 Sekunden.

Wenn Du es geschafft hast, kann die Technik einfach mehrmals am Tag angewendet werden um sich gut zu fühlen. 15 Sekunden und die Welt sieht ganz anders aus. Zudem haben wir ganz neben bei die Kontrolle über unsere Gedanken zurück gewonnen, wenn auch nur für 15 Sekunden. Es zeigt uns aber dass es möglich ist.

Jetzt sind wir in der Lage zu erkennen wenn das kleine Männchen die Kontrolle ausüben will und wir können es entweder zulassen oder stoppen.

Viel Vergnügen beim ausprobieren und testen,

Jürg