Dieser Blog dient dazu, meine Gedanken zu folgenden Themen zusammen zu führen: Selbstmanagement, Meditation, Mentaltraining, Brainwave-Entrainment, Produktivität, cloud automation und produktivitäts tools
Montag, 8. April 2013
15 Sekunden
In dieser Übung geht es darum, zu verstehen wer der Chef im eigenen Kopf ist, respektive die Kontrolle wieder zu erlangen. Geht das überhaupt in 15 Sekunden, respektive habe ich die Kontrolle denn abgegeben? Finden wir es raus.
Nimm eine gute / glückliche Erinnerung und versuche diese während 15 Sekunden zu halten. Tönt doch ganz einfach. Los versuche es doch am besten gleich jetzt.
Und? Hats funktioniert? Ich nehme mal an nicht, denn beim ersten Versuch gelingt es selten. Irgend ein Gedanke, eine Erinnerung oder sonstwas springt immer dazwischen. Dieses Etwas ist dein EGO, das Männchen im Kopf das wir gerne abschalten würden.
Mit dieser Übung können wir einen Grundstein dazu legen, denn wir müssen lediglich die Übung wiederholen bis es uns gelingt während 15 Sekunden einen positiven Gedanken zu halten. Das kann bereits nach ein paar Malen gut gelingen.
Es ist wichtig, die Gedanken die reinkommen und uns "stören" nicht abzuwürden. Lass sie einfach zu und komme zurück zu dem positiven Gedanken. Abwürgen bewirkt nur das Gegenteil und bringt uns nie auf die 15 Sekunden.
Wenn Du es geschafft hast, kann die Technik einfach mehrmals am Tag angewendet werden um sich gut zu fühlen. 15 Sekunden und die Welt sieht ganz anders aus. Zudem haben wir ganz neben bei die Kontrolle über unsere Gedanken zurück gewonnen, wenn auch nur für 15 Sekunden. Es zeigt uns aber dass es möglich ist.
Jetzt sind wir in der Lage zu erkennen wenn das kleine Männchen die Kontrolle ausüben will und wir können es entweder zulassen oder stoppen.
Viel Vergnügen beim ausprobieren und testen,
Jürg
Freitag, 1. März 2013
... und die Reise geht weiter
In den letzten Jahren habe ich mich mit vielen Tool und Techniken beschäftigt, habe diese ausführlich getestet und angewendet. Einiges ist hängen geblieben, anders hat sich wieder verflüchtigt.
Ich werde nun diesen Blog nutzen, meine Erfahrungen zu teilen und weiter zu geben. Wieso tue ich diese? Ich bin ganz klar der Meinung, dass es mir hilft besser zu verstehen wie die Dinge funktionieren und dass ich etwas Gutes tun kann indem ich meine Erfahrung teile.
Natürlich würde es mich freuen, wenn eine angeregte Diskussion zu den Themen entsteht.
Ich freue mich auf die Reise.
Gruss,
Jürg
Samstag, 30. Mai 2009
Kann Brainwave Entrainment helfen in hypnotische Trance zu gelangen?
Ein Demo könnt Ihr hier runterladen.
Euer Jürg Maier
www.ruhe-im-kopf.com
Mittwoch, 27. Mai 2009
Kann ich Brainwave Entrainment überall und zu jeder Zeit durchführen?
Viele kommerzielle Software-Hersteller von Programmen, deren Programme binaurale beats automatisch in Musik-Files erstellen werben damit, dass man so Brainwave Entrainment überall durchführen kann. Also z.B. vor dem Computer.
Wissenschaftlich belegen kann ich folgende Aussagen nicht, aber allein von der Logik her lässt sich feststellen, dass sich mein Gehirn, wenn ich am Rechner sitze und arbeite, in einem Zustand befindet, der sich z.B. von dem des luziden Träumen um einiges unterscheidet. Höre ich nun binaurale beats welche luzides Träumen unterstützen sollen, wird (logischer Weise) ein Konflikt entstehen. Entweder ich beginne nun luzid zu träumen, oder aber mein Bewusstseinszustand bleibt weiterhin der, der er vorher war bei der Arbeit am Rechner. Beide Zustände sind nicht das, was uns von diesen Software-Herstellern versprochen wird. Ein simples Sublimal-Tape (also mit nicht/kaum hörbaren Suggestionen im Hintergrund), von mir aus auch im Hintergrund einer Musik-Datei, wird sicherlich einen größeren Nutzen haben, da mein Unterbewusstsein sich nicht zusätzlich noch die ganze Zeit entscheiden muss, in welchem Zustand es nun eigentlich sein soll.
Vor allem würde ich davon abraten, beim Autofahren oder ähnlich wichtigen Dingen, mit binauralen beats modifizierte Musik zu hören. Passives hören führt zwar normalerweise nicht zu einer Synchronisation, ebensowenig hören ohne Kopfhörer, aber allein die Monotonität des Trägertones, selbst wenn fast unhörbar im Hintergrund, kann das Fahrvermögen beeinflussen.
Abgesehen davon, gibt es sicher auch Situationen, in denen man sehr gut auch nebenbei Brainwave Entrainment betreiben kann. Ich schaue z.B. an meinem Rechner und meist mit Kopfhörern fern. Wenn ich nun darauf achte nicht unbedingt binaurale beats zu verwenden, welche mich in den Schlaf wiegen, ist es durchaus möglich leise im Hintergrund eine white noise Trägerwelle mit binauralen beats zu hören und einen Effekt zu erzielen. Selbiges trifft fürs lesen zu und ähnliche Tätigkeiten. Wer keine Angst hat seine Kopfhörer kaputt zu machen oder im Schlaf an seinem Kopfhörer zu ersticken, dem kann das sogar nachts etwas bringen.
Ein Demo könnt Ihr hier runterladen.Euer Jürg Maier
www.ruhe-im-kopf.com